Haus Rieder Stiftung Treppenhaus Puttoskulptur

Stifter

Mit der Gründung einer Galerie 1991 machten Edith und Werner Rieder ihre Passion zu ihrer Profession.

Hierbei lag die Konzentration auf der Klassischen Moderne, parallel wurde Malerei der sich nach Kriegsende formierenden informellen Strömungen in das Programm aufgenommen.

Mit dem Vertreter der Nouvelle École de Paris, Pierre Soulages, entwickelte sich über viele Jahre hinweg eine kongeniale Zusammenarbeit, die dazu führte, dem im Nachbarland bereits populären und hoch respektierten Artisten hierzulande eine entsprechende Würdigung zuteilwerden zu lassen.
In Sachen Kunst waren die Rieders Neuem gegenüber stets aufgeschlossen, ihr Hauptaugenmerk lag auf der abstrakten Formensprache. Bei der Auswahl der Kunst suchten Edith und Werner Rieder nach neuen kreativen Impulsen, die ihr bestehendes Repertoire erweitern sollten.

In den Ausstellungen wurden Gegenwartspositionen junger Künstler*innen mit bereits etablierter Kunst in wechselseitige Dialoge gesetzt, die neue Synergien erzeugten. Die Besuche in Kunstvereinen und Kunstakademien vermittelten Edith und Werner Rieder interessante Einblicke in das aktuelle Kunstgeschehen, die ihnen Anlass und Antrieb gaben, den noch unentdeckten Kunstschaffenden eine Ausstellungsplattform, verbunden mit einer längerfristigen Förderung zu bieten. Dieses Ziel setzten sie über vier Jahrzehnte erfolgreich und auf beherzte, charmante Art in ihren repräsentativen Galerieräumen auf der Münchner Maximilianstraße 22 um.

Das zu Lebzeiten großzügig und altruistisch agierende Sammlerpaar Rieder hat verfügt, dass die von ihnen 1999 gegründete Edith und Werner Rieder Stiftung nach ihrem Tod alleinige Erbin ihres Vermögens sowie des Kunstbestandes werden soll.

Edith Rieder
Edith Rieder (1946-2022)
Werner Rieder
Werner Rieder (1943-2022)
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